Dornbirner Narren außer Kontrolle: Blindes Minigolf und wilde Floßfahrt im Allgäu!
Lechbruck / Dornbirn – Wer dachte, Fasnat-Künstler sind nur auf der Bühne gefährlich, wurde am vergangenen Samstag, am 19.09.2021 eines Besserem belehrt. Der 11er-Rat der Dornbirner Fasnat-Zunft lud zum traditionellen Künstlerausflug – und verwandelte das beschauliche Allgäu kurzerhand in ein närrisches Testgelände.
Schon das Frühstück im Ochsen in Sulzberg war keine reine Gefühlsduselerei, sondern eiskalte Taktik und notwendige Stärkung. Denn was den Künstlern im deutschen Lechbruck am See bevorstand, forderte wirklich alles: Närrisches Minigolf!

Gespielt wurde nach offiziellen (und absolut absurden) Zunft-Regeln: einhändig, blind und rückwärts. Wie viele Bälle dabei im See, in den Bäumen oder im Gebüsch landeten, bleibt strengste Geheimsache. Ein eigens abkommandiertes Sonderkommando – die mysteriöse „Minigolf-Polizei“ – wachte streng über das Chaos. Der Sieger? Wird bis heute eisern verschwiegen. Wahrscheinlich aus Gründen der nationalen Sicherheit.

Nach so viel Hochleistungssport mussten die erhitzten Gemüter abgekühlt werden. Die Lösung: Ein gechartertes Floß auf dem Lech. Zwei Stunden lang schunkelte die Truppe über das Wasser, begleitet von einer mitgereisten Band, die den Anwesenden auch noch den letzten Ton aus den bereits bestens „geölten“ Kehlen lockte.


Nach der Rückreise ins Ländle schloss sich der Kreis im Klosterkeller Mehrerau, wo bei Speis und Trank die letzten Energiereserven aufgetankt wurden. Fazit des Tages: Alle Künstler haben überlebt, die Stimmbänder sind auf Betriebstemperatur und das Allgäu erholt sich langsam wieder.

